"Wir sind nah am Menschen, haben ein belebtes Jahr hinter uns mit vielen Aktvitäten", freute sich Vorsitzender Jürgen Kieslich bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Thurnau. Und er hatte mit Bürgermeister Dietmar Hofmann eine Zielscheibe: Seines Erachtens stellt dieser die Weichen in der Marktgemeinde ohne die Wirtschaft. Die politische Lage von Thurnau habe sich zwar stabilisiert, "aber es wird noch keine nachhaltige Politik betrieben", meinte Kieslich. Neue Industrieansiedlungen würden nicht mit genug Nachdruck verfolgt, man sollte hier im Rathaus mehr Mut und Einsatz zeigen. Es müsse ebenso präventiv gehandelt werden, wie zum Beispiel bei der Verkehrsberuhigung, "da sind wir noch keinen Jota vorran gekommen, obwohl das Hofmann versprach".