Der 1953 in Unterkonnersreuth (Landkreis Bayreuth) geborene Herbert Potzel war am 1. November 1984 in den Justizdienst eingetreten. Er wurde zunächst als Proberichter am Landgericht eingesetzt, ein Jahr später als Staatsanwalt. Ab Juli 1987 folgten Tätigkeiten als Richter am Amtsgericht Kulmbach und Landgericht Bayreuth. Im Oktober 1996 wurde er zum Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth und im Juni 2000 zum Direktor des Amtsgerichts Kulmbach ernannt. Sein weiterer Berufsweg führte ihn 2005 zurück nach Bayreuth, wo er bis April 2013 das Amtsgericht leitete.

OLG-Präsident Lückemann bescheinigte dem jetzigen Chefankläger ein ausgeprägtes Organisationsgeschick, soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit, wodurch er seinem Nachfolger ein leistungsstarkes Haus übergeben könne.

Konrad Breunig (52) ist in Lichtenfels geboren.
Er hatte seine Laufbahn im September 1989 als Proberichter am Landgericht Bayreuth begonnen. Von Oktober 1991 bis November 1993 war er bei der Staatsanwaltschaft tätig und wechselte danach als Richter an das Amtsgericht, im Jahr 2005 wieder ans Landgericht. Von dort war er 2007 und 2008 ans Oberlandesgericht Bamberg abgeordnet. Nach seiner Rückkehr nahm er richterliche Aufgaben am Landgericht Bayreuth wahr, bis er von Mai 2009 an als stellvertretender Amtsgerichtsdirektor in Bamberg erste Erfahrungen in der Verwaltung eines Gerichts sammelte.

Ab 1. November 2012 wurde Breunig ständiger Vertreter des Direktors des Amtsgerichts Bayreuth, dem er nun seit 1. September 2013 selbst vorsteht.

Er sei ein Musterbeispiel für fachliche Vielseitigkeit, der sich auch außerhalb seiner eigentlichen dienstlichen Tätigkeit bewundernswert engagiere, stellte Lückemann fest.