Das "Deutsche Hochzeitsmuseum Wirsberg" war Thema im Gemeinderat und das Gremium erklärte sich einstimmig bereit, die Beratungen über das 2010 gestoppte Projekt wieder aufzunehmen. Eine Gruppe unter der Federführung von Werner Herrmann, hatte den Antrag eingereicht.
Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) sagte, er habe den Antrag mit den Fraktionssprechern und seinem Stellvertreter Karl Heinz Opel im Vorfeld beraten und beschlossen, das Gesprächsangebot anzunehmen.

Internationale Hochzeitskultur


In der Begründung zum Antrag wurde angeführt, dass der Markt und Luftkurort Wirsberg mit Unterstützung aller Fachbehörden und Förderstellen die einmalige Chance hat, über ein attraktives Museumskonzept und entsprechende Ausstellungsräume am Marktplatz zum Zentrum der deutschen und internationalen Hochzeitskultur weiterentwickelt zu werden. Wörtlich hieß es weiter: "Die in jüngster Zeit festzustellenden, zahlreichen Betriebsschließungen, gerade in dem für Wirsberg insgesamt sehr wichtigen Wirtschaftszweig des Fremdenverkehrs, führen zum Verlust von Arbeitskräften, von Kaufkraft und zu einem weiteren Mangel an Attraktivität auf dem Tourismussektor.