Die Schüler der Musicschool boten ein Konzert mit toller Lichttechnik, mit Nebelmaschinen und Soundeffekten. Ein Konzert, bei dem es Musikern und Zuhörern kein bisschen langweilig wurde. Absoluter Höhepunkt waren die Bandsongs. Die Musikrichtungen waren so unterschiedlich wie die Bands, die sich zusammengefunden hatten.

Daniel Mücke, Alex Kienzle (E-Gitarre), Ferdinand de Fallois (E-Bass), Alex Greim (Keyboards), Hannes Wölfel (Gesang) und Simon Hämmer (Schlagzeug) hatten sich den Superhit "Engel" ausgesucht. Vincent Gust und Nico Sack (E-Gitarre) gaben gemeinsam mit Ferdinand de Fallois (E-Bass), Kilian Pistor (Drums) und Lehrer Dirk Schinol (Gsang) das "A warriors call" von Volbeat zum Besten und rockten richtig ab. Vanessa Schulz (Gesang und Gitarre) wagte sich mit ihrer Band-Formation an deutschen Rock'n'Roll und sang den Dracula-Rock sehr selbstbewusst und überzeugend.

Einer der jüngsten, der sich solistisch auf die Bühne wagte, war Jonathan Lormes. Der Siebenjährige spielte ein funkiges Schlagzeugsolo. "Ja, ein bisschen nervös bin sich schon", gab er zu. Doch dann gingen die Lichter an, die Nebelmaschine wurde angeworfen und Jonathan gab alles auf seinem Schlagzeug, über das er kaum hinwegsehen konnte. Auch beim Schlagzeugensemble wirkte er mit und spielte "Drums and more" - gemeinsam mit Christian Albrecht, Lukas Gierlich, Jens Käding, Paul Lateier, Kilian Pistor, Simon Hämmer, Florian Zeitler, Noah Ramming und Gregor Göldner.


Fast wie das Original

Fast wie das Original "Lenka" klang die Akustik-Band mit Lea Dewagner und Annabell Rauscher (Gesang). Eine beeindruckende Performance, die begeisterte. Aber auch Stella Buchmann, die mit ihrem Lehrer Dirk Schinol auf der Bühne stand, und Samuel Münch und Simon Klatt, die mit Sebastian Hümmer "Times like these" einstudiert hatten, machten ihre Sache ausgesprochen gut.

Die musikalische Früherziehung bereicherte das Programm mit "Das Auto von Lucio". Und als Saxophon-Duo begeisterten Xander Mahdiyeh und Lehrer Bernd Schricker. Eine ganz andere Klangfarbe brachte beim großen Jahreskonzert Sophie Angermann ins Spiel. Sie spielte "Devenire" als Klaviersolo. Die Zuschauer erfreuten sich ebenso an der Löwenzahn-Melodie vom Gitarrenensemble, am Tango Espania vom Gitarrenensemble sowie an den Vorträgen von Paula Simon, Nathalie Rosa, Xannick Schulz und Lukas Roth.