Keramik mit hohem handwerklichem Anspruch machte die Veranstaltung auch in diesem Jahr zu einem besonderen Erlebnis in der Vorweihnachtszeit. Rund 50 Töpfer aus ganz Deutschland und ein Spanier verkauften von Freitag bis Sonntag ihre Handwerkskunst, die von Gebrauchskeramik wie Tellern, Tassen oder Schüsseln bis hin zu winterlich-weihnachtlichen Stücken eine große Palette bot. Deutlich wurde im Angebot, dass jeder Aussteller einzigartige Teile fertigt und seinem Sortiment eine ganz besondere Note verleiht.

Diese Vielfalt gepaart mit der anspruchsvollen Qualität wissen die Besucher zu schätzen, die vor allem am Samstag und Sonntag in Scharen nach Thurnau strömten. Fernab vom Trubel konnten sie in der ruhigen Schlossatmosphäre die Besonderheit des Marktes erleben und nach dem einen oder anderen Weihnachtspräsent stöbern. Am Samstag nahmen sich Gäste der Gemeinde Thurnau aus der Partnerstadt Positano und aus der Tschechischen Republik Zeit für einen Rundgang.

Von "Xaver" verschont

Vom Sturmtief "Xaver" blieb der Thurnauer Weihnachtstöpfermarkt verschont, nur kalte Luft und etwas Schnee rundeten die einzigartige Atmosphäre in den Thurnauer Schlosshöfen ab.

Nach seiner Restaurierung stand neben dem Brandplatz und dem oberen Schlosshof heuer erstmals wieder der untere Schlosshof zur Verfügung. Damit besaß das Areal ausreichend Fläche für den Spezialmarkt.

Zugunsten des Töpfermuseums richtete der Förderverein eine Lostombola aus. Mit einem Euro unterstützte jedes Los die energetische Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.