In dem Schreiben wurde Klage darüber geführt, dass zu schnell gefahren und auf die Fußgänger, die dort die Straße passieren, keine Rücksicht genommen werde. Die Forderung der Heimleitung lautet: Anordnung eines uneingeschränkten Halteverbots auf der Seite des Verwaltungsgebäudes und Einbau von zwei Bodenschwellen, damit dem Fußgängerverkehr der Vorrang eingeräumt wird.


"Immer die gleichen Fahrzeuge"



Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) stellte dazu fest, dass mit Bodenschwellen in Bezug auf zusätzlichen Verkehrslärm nur schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Klartext redete Hans Lutz (CSU), der festgestellt hatte, dass vor dem Verwaltungsgebäude immer die gleichen Fahrzeuge parken: "Der Heimleiter müsste doch selber mit seinen Mitarbeitern klar kommen."

Auch Ottmar Schmiedel (SPD) hatte für den Antrag kein Verständnis: "Es parken dort stundenlang immer die selben Fahrzeuge. Das sehe ich nicht ein, denn es müssen dort viele Zulieferer halten, um in das Gebäude zu kommen, zum Beispiel täglich die Post. Es reicht schon ein einseitiges Halteverbot."

Ähnlich äußerte sich stellvertretender Bürgermeister Harald Peetz (CSU): "Die Heimleitung muss halt ihre Mitarbeiter fragen, ob sie dort stehen bleiben müssen." Hans Matussek (CSU) vertrat die Meinung, dass mit gegenseitiger Rücksichtnahme das Problem lösbar ist.

Somit wurde der Antrag einstimmig abgelehnt. "Wir haben zwar Verständnis, sehen aber keinen Handlungsbedarf", kommentierte Bürgermeister Gerhard Schneider. Hans Lutz bat noch zu prüfen, ob das Hinweisschild "Feuerwehr-Einfahrt" um drei Meter in Richtung Anwesen Sack (Klosterberg 13) versetzt werden kann.

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