Der aus Amorbach im bayerischen Odenwald stammende Philipp Weber ist nicht nur ein hochtalentierter Kabarettist, er ist auch studierter Biologe und Chemiker mit Staatsexamen-Abschluss.

Verbraucherschutz als Kunstform

Mit dieser Doppelbegabung hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherschutz zur humoristischen Kunstform zu erheben. Noch während seines wissenschaftlichen Studiums sammelte er Bühnenerfahrungen bei "Poetry Slams". 1999 war er Vertreter Tübingens auf dem German International Poetry Slam (GIPS) in Eimar. Außerdem engagierte er sich im Bereich Studentenkabarett.

Im Brechtbau-Theater der Universität Tübingen debütierte er mit seinem ersten Programm "Das Hölderlin-Syndrom." Seit 2004 ist er hauptberuflicher Kabarettist und Autor, der schon seit 2002 jährlich viele Preise entgegennehmen konnte, unter anderem das Passauer Scharfrichterbeil, den Obernburger
Mühlstein, den Publikumspreis Tuttlinger Krähe oder den Bayerischen Kabarettpreis in der Sparte "Senkrechtstarter".

Bekannt wurde Philipp Weber auch durch seine zahlreichen Auftritte im Fernsehen, etwa im Sonntags-Stammtisch des Bayerischen Rundfunks oder in Grünwalds Freitagscomedy, in Scheibenwischer sowie in den Mitternachtsspitzen des WDR. Auch in zahlreichen Rundfunksendungen ist Philipp Weber kein unbekannter Kabarettist mehr.

2004 gründete er zusammen mit Mathias Tretter und Claus von Wagner das "Erste Deutsche Zwangsensemble" mit dem er unter anderem den "Mindener Stichling", den "Salzburger Stier" 2010, den "Lachmesse-Preis Leipziger Löwenzahn" und den "Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett erringen konnte.

Satirische Magenspiegelung

Philipp Webers Solo-Programm in Thurnau befasst sich mit "Futter". Das ist, wie er selber meint, eine satirische Magenspiegelung der Gesellschaft. In einer globalisierten Welt sind Entscheidungen vor dem Supermarkt-Regal folgenschwerer als in der Wahlkabine. Zumindest für den Thunfisch. Oder frei nach Bertold Bioleck: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral!"

Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Sparkassen-Geschäftsstelle in Thurnau, den Geschäftsstellen der Bayerischen Rundschau, Kressenstein 2, Kulmbach, und des Nordbayerischen Kurier, Maximilianstraße 56-60, Bayreuth, der Marketing- & Tourismus-Theaterkasse Bayreuth, Opernstraße 22 oder über den Verein Kultur in Thurnau unter der Telefonnummer 09228/8225 sowie an der Abendkasse. Mitglieder des Fördervereins Kultur in Thurnau erhalten eine Ermäßigung.