Erste Aufgabe des Krisenstabs war es, sich um eine Entspannung der Lage in München zu kümmern, wo jede Woche Tausende Flüchtlinge eintrafen.

An dem Krisenstab beteiligt sind mehrere Ministerien, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg, die Landeshauptstadt München, Regierungspräsidien, Polizei, Wohlfahrtsverbände und Bundeswehr. Geführt wird der Krisenstab von Staatskanzleichef Huber sowie Sozialministerin Emilia Müller.

In Bayreuth hatten am vergangenen Wochenende 200 Menschen durch eine außergewöhnliche Aktion die Flüchtlingsproblematik an den europäischen Grenzen thematisiert: Auf ein Zeichen (wie bei einem Flashmob) legten sich die Teilnehmer in der Fußgängerzone auf den Boden und ließen ihre Körperumrisse mit Kreide umrahmen - wie bei Leichen im Krimi. Neben die Markierung wurden Namen geschrieben, meist afrikanische oder arabische, dazu Todesort und Sterbedatum. In diesem Fall: Mittelmeer und 2014.