Eine Anfrage für diese Plätze lägen aber bislang nicht vor.

Für den Fall aber, dass auf Grund einer weiteren Zuspitzung der Flüchtlingssituation weitere Kapazitäten benötigt werden, kommen laut Dippold auch Turnhallen für die vorübergehende Unterbringung in Betracht. "Auch dort müssen wir natürlich gewährleisten, dass die Menschen eine akzeptable Situation vorfinden." Eine Unterbringung in Zelten ist, so Dippold, "die ultima ratio" und keinesfalls eine Lösung für eine dauerhafte Beherbergung. Die BRK-Kleiderkammer könnte die Flüchtlinge mit dem Nötigsten wie Winterkleidung und Decken ausstatten.
Nach Angaben von Isabella Burger, im Landratsamt Sachbearbeiterin für Asyl, könnte kurzfristig der Fall eintreten, dass beispielsweise aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf ein Bus mit Asylbewerbern sich Richtung Kulmbach in Bewegung setzt.