In der ersten Jahreshälfte gab es bundesweit über 1000 Masernfälle. Im gesamten Vorjahr waren nur 166 registriert worden. Im Landkreis Kulmbach gab es dagegen bis Ende Juni keinen einzigen Masernfall. Auch im vergangenen Jahr war das so - lediglich ein Verdacht trat auf, der sich jedoch glücklicherweise nicht bestätigte.


Ärzte und Eltern beugen vor

Dieter Weiss, Leiter des Gesundheitsamts in Kulmbach, lobt in diesem Zusammenhang die Präventionsarbeit der Ärzte und Kinderärzte im Landkreis: "In Kulmbach liegt die Impfquote bei über 90 Prozent, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass wir keine Masernfälle haben."

Allerdings verweist der Mediziner auch darauf, dass bei Verdacht auf Masern oder dem Feststellen der Erkrankung sofort gehandelt werden muss: "Es müssen die Kontaktpersonen der Erkrankten festgestellt werden, damit diese