"Musik hab ich schon immer gemocht. Ich war schon mit 17 Roady", erzählt Heiko Breuer, der aus Stadtsteinach stammt und seit zwei Jahren mit seiner Frau und seinen beiden Kindern im Kulmbacher Ortsteil Niedern dobrach lebt. Doch was aus den Anfängen bei Radspitz, Sidney, Heaven und Black Jack geworden ist, ist unglaublich.
Irgendwann lernte er Roland Hagen von der Band "Stahlzeit" kennen. So nach und nach wurden die Shows der Rammstein-Coverband immer professioneller und spektakulärer. Nicht nur Sound und Technik mussten perfekt sein.

Lizenz zum Zündeln


Heiko Breuer absolvierte in seiner Freizeit eine Ausbildung zum Profi-Pyrotechniker - und seitdem kann er mit Funken, Flammen und Feuer zaubern. Er musste eine staatliche Prüfung in Praxis und Theorie bestehen - die Lizenz zum Zündeln. "Ich darf jetzt Feuerwerke der Klassen eins und zwei abfeuern", erklärt Breuer. Und seitdem ist er jedes Wochenende, wenn er frei hat, mit Stahlzeit unterwegs. Seine Effekte tragen erheblich zum Erfolg der Band bei.
Was Heiko Breuer auf den Bühnen dieser Welt zaubert, ist unglaublich. Da brennen Milchkannen, Töpfe spucken Feuer. Fast alle Effekte sind extra für die Band konzipiert. Da gibt es Lichterfontänen und Flammensäulen. "Mein Lieblingseffekt sind aber die Feuermasken, die die Musiker aufsetzen und die Feuer spucken", erzählt der Pyrotechniker.

Übereifriger Feuerwehrmann


Etwas Kurioses ist bei einem Auftritt in Österreich passiert: Sänger "Heli" Reißenweber trug wie üblich seinen Mantel, der mit Spezialbrennpaste eingerieben und angezündet wurde. Und ein Feuerwehrmann stürmte auf die Bühne und wollte löschen. "Aber der Sänger will brennen", schärft deshalb Breuer inzwischen allen Beteiligten vor jeder Show ein.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.