Befürchtungen, wonach die massive Kostensteigerung von 42 auf über 80 Millionen Euro dazu führen könnte, dass das Projekt zurückgestuft wird, haben sich nicht bewahrheitet.

Ein Erfolg


Der Untersteinacher Bürgermeister Heinz Burges (SPD) äußerte sich gestern sehr erfreut, dass das Projekt fester Bestandteil des in den Mittagsstunden veröffentlichen Rahmenplans ist. "Im September vergangenen Jahres hatte es noch geheißen, es würden nur begonnene Maßnahmen abfinanziert." Vor diesem Hintergrund sei die Aufnahme als großer Erfolg zu werten.
Bürgermeister Burges geht auch davon aus, dass in dem neuen Plan, der von 2011 bis 2015 Gültigkeit hat, einige Maßnahmen enthalten sind, für die es im Gegensatz zu dem Untersteinacher und Kauerndorfer Vorhaben noch keinen Planfeststellungsbeschluss gibt. Insofern hofft der Bürgermeister auf "eine gerechte Reihung der Projekte und dass wir bei der Umsetzung vorne dabei sind."
Dass der Entwurf des Investitionsrahmenplans die Bürger in Untersteinach und Kauerndorf gefreut hat, daran lässt auch der Ködnitzer Bürgermeister Stephan Heckel keinen Zweifel. Kein Geheimnis macht er allerdings daraus, dass die zwischenzeitlich bekannt gewordene Kostensteigerung von 42 auf über 80 Millionen Euro für das Projekt durchaus hätte dazu führen können, dass "die B 289 nicht mehr in dem Plan erscheint". Dass die Umgehung nun in der endgültigen Fassung enthalten ist, freut den Bürgermeister.

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