"In den vergangenen sechs Jahren konnte ich zusammen mit dem Gemeinderat die Gemeinde sehr positiv weiterentwickeln. Für das mir dabei entgegengebrachte Vertrauen darf ich mich nochmals ganz herzlich bedanken. Die CSU/Offene Liste und auch der gesamte Gemeinderat gewährten mir immer außerordentlich loyale Unterstützung", sagte Hübner dankbar. Ihm liegen auch für die Zukunft das "Wir" und das "Miteinander" besonders am Herzen.

Einstimmig wurde auch die Gemeinderatsliste mit Kreis- und Gemeinderat Wilfried Löwinger auf Platz 1 bestätigt. Mit Gabriele Feulner, Monika Kuhmann und Sabine Opel sind auch drei Frauen auf der Gemeinderatsliste der CSU/Offene Liste vertreten.

Verantwortung übernehmen und mit Geschlossenheit auftreten, das waren für CSU-Ortsverbandsvorsitzenden und Gemeinderat Wilfried Löwinger die Markenzeichen der CSU/Offene Liste der zurückliegenden Jahre.
Diese Attribute werde man auch bei der bevorstehenden Kommunalwahl und der zukünftigen Arbeit im Gemeinderat in die Waagschale werfen. Löwinger verwies auf den Amtswechsel vor sechs Jahren und betonte, dass Günther Hübner seitdem mit hohem persönlichen Einsatz die Geschicke der Gemeinde Harsdorf sehr erfolgreich leite: "Unsere Gemeinde ist in den vergangenen sechs Jahren wieder ein Stück lebens- und liebenswerter geworden, und daran hat unser Bürgermeister einen entscheidenden Anteil." Seit 1990 sei die CSU zusammen mit der Offenen Liste die politisch tragende Kraft in der Gemeinde Harsdorf. Dort wurde eine hervorragende Arbeit geleistet, die sich auch in der guten Entwicklung der Gemeinde Harsdorf widerspiegele. Wilfried Löwinger: "Die CSU/Offene Liste bietet Gewähr dafür, dass diese Erfolgsspur auch in den nächsten Jahren nicht verlassen wird. Wir von der CSU und die Bürgerinnen und Bürger von Harsdorf sind stolz darauf, dass wir unsere Wahlversprechungen und unser Wahlprogramm vor sechs Jahren mit den uns zur Verfügung stehenden bescheidenen finanziellen Mitteln abgearbeitet und umgesetzt haben. Wir haben nur realistische Ziele verfolgt und konnten so im wahrsten Sinne des Wortes mehr als Wort halten."

Enorme Präsenz gezeigt

Wilfried Löwinger stellte besonders das Vorzeigeprojekt, den "Gesundheitsbahnhof" mit der Schaffung einer Arztstelleheraus und würdigte besonders den Einsatz von Bürgermeister Günther Hübner: "Er hat in den vergangenen sechs Jahren eine herausragende Arbeit geleistet und eine enorme Präsenz vor Ort und beim Bürger bewiesen."

Bürgermeister Günther Hübner betonte, dass es in der kommenden Wahlperiode darum gehe, den Grundstein für eine erfolgreiche Kommunalpolitik bis 2020 zu legen: "Harsdorf hat zwischen Kulmbach und Bayreuth durchaus gute Voraussetzungen, von der demografischen Entwicklung nicht so stark getroffen zu werden als andere Gemeinden. Dennoch müssen wir gegensteuern. Das wird neben der Ertüchtigung und Sanierung der Wasserversorgung unsere Hauptaufgabe in der nächsten Legislaturperiode sein."

Es gehe auch darum, die jungen Menschen für ein Leben im dörflichen Umfeld mit guten Bildungseinrichtungen zu animieren. Dazu gehöre auch die Ausweisung von Baugebieten, die Entwicklung von Betreuungsmodellen für Senioren, das Werben um Arbeitsplätze auf dem Lande, die erneute Verbesserung der DSL-Versorgung, die Verbesserung des Freizeit- und Kurzurlaubsangebotes mit einem Ferienwohnungskataster und einem Leerstandskataster, das auch Abhilfemaßnahmen aufzeigt. Hübner sprach die weitere Sanierung der Orts- und Gemeindestraßen mit Verbesserung der Oberflächenwasserbeseitigung und den Ausbau der Ortsdurchfahrt von Sandreuth an. Weiter nannte der Bürgermeister die barrierefreie Gestaltung des Gemeindezentrums "Zur Tanne", die Errichtung von zwei Windrädern im Staatsforstgebiet, die Stärkung des Vereinslebens, die Verbesserung der Fahrplangestaltung für den Zugverkehr, die weitere Verbesserung der Infrastruktur und Lebensqualität mit Einkaufsmarkt und Gewerbeansiedlungen.

Für die Zukunft gelte es die Projekte voranzubringen, die mit genehmigten Zuschüssen verwirklicht oder mit Maßnahmen anderer Bauträger kostengünstiger ausgeführt werden können. "Maßnahmen ohne Staatszuschüsse müssen daher oftmals leider verschoben werden."

Reden reicht nicht

Reden alleine reiche aber nicht aus, sondern gemeinsames Handeln ist nach den Worten von Hübner genau so wichtig: "Damit unsere liebenswerte Gemeinde weiter nach vorne kommt. Ich werde alles tun, um Ihr Vertrauen zu rechtfertigen."

An der Veranstaltung hatten auch stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, der Himmelkroner Bürgermeister und stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Gerhard Schneider sowie MdL Ludwig von Lerchenfeld teilgenommen.

Die Kandidaten