"Die Flucht eines DDR-Bürgers nach Pressig im Landkreis Kronach im Sommer des Jahres 1988, die unblutig verlaufen war, wird mir für immer im Gedächtnis bleiben", erinnerte sich der 46-jährige Kulmbacher, der heute für die Bundespolizei in München tätig ist.

Ein ganz besonderes Erlebnis war es für Weber, als er nach der Grenzöffnung in Bamberg am Bahnsteig Obst und Süßigkeiten an eintreffende DDR-Bürger verteilen durfte. "Wenn man in Augen blickt, die Freude ausstrahlen, dann ist das emotional bewegend", erzählte Weber am Rande der Veranstaltung.

Auch er lauschte den Reden der beiden Stadt- und Kreisrate Simon Moritz und Thomas Nagel (FDP) sowie von Wolfgang Protzner, der als Vorsitzender des Kreiskuratoriums Deutsche Einheit wie alle Jahre wieder die eigentliche Festrede hielt. Der Sozialdemokrat blickte mit Freude dem 9. November entgegen, an dem sich der Fall der Berliner Mauer zum 25.