Es rauchte und es qualmte. Am Bindlacher Flugplatz nahmen Kamerateams von Pro7 gestern Vormittag spektakuläre Szenen auf. Allesamt für einen TV-Beitrag in der Sendung "Galileo".

Als Moderator war der 47-jährige "Lotto-King" Karl König vor Ort. Er moderiert seit Jahren für verschiedene Produktionsfirmen. Was gestern in Bindlach genau über die Bühne ging, darf freilich noch nicht verraten werden. Da sind die Filmteams aus dem Fernsehen immer sehr verschlossen.

Wir haben Bushändler Mario Röttgen am Flugplatz getroffen. Er stellt seit Jahren für die beauftragte Filmcrew seine Fahrzeuge zur Verfügung. Ihm konnten wir einige Geheimnisse entlocken. Röttgen ist schon etwas stolz, als er uns von der Entstehung der Geschäftsbeziehung zum Fernsehen berichtet. Vor vielen Jahren bereits erhielt er durch Zufall einen Anruf der Produktionsfirma aus München.
Seine bundesweit agierende Firma ist weitläufig bekannt, seine Kontakte hat er eng geknüpft.

Es ist aber auch nicht der erste Auftritt des Röttgenschen Fuhrparks im Fernsehen. Sogar für die Actionserie "Cobra 11" wurden bereits seine Gelenk- und Doppelbusse filmreif zerstört. Einmal wurde sogar eigens für einen Crashtest die Straße zwischen Untersteinach und Stadtsteinach gesperrt. Hier wurde mit aller Gewalt versucht, das robuste Material zu zerstören.

Gestern ging es etwas gemäßigter zu. Auf dem Bindlacher Flugplatz wurde eine Startbahn für das Filmteam gesperrt. Es ging um das Bremsverhalten verschiedener Fahrzeuge. Nebenan starteten und landeten Segelflieger und Sportflugzeuge.

Neben dem riesigen Gelenkbus der Firma Röttgen wurde auch das Fahrverhalten anderer Kraftfahrzeuge getestet. Vom Fahrrad über einen Golf und einen Geländewagen, bis hin zu einem großen Traktor.

Wann der Beitrag ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.