Zum Rundfunk-Team in Kulmbach gehören noch zwölf Kollegen - Redakteure, Techniker, Toningenieure und Helfer, die dafür sorgen, dass zwischen dem Studio in München, dem großen Übertragungswagen, dem kleinen Sat-Mobil und dem Wohnwagen alles reibungslos funktioniert und der Gästeansturm gelenkt wird. Vier Leser der Bayerischen Rundschau haben einen exklusiven Besuch im Wohnwagen gewonnen und durften heute morgen die Moderatoren kennenlernen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Eng geht es in der Mini-Sendezentrale zu, doch die Stimmung ist bestens. Die Gäste werden herzlich aufgenommen, quetschen sich zu den Moderatoren auf die kleine Sitzbank und bekommen erst mal ein großes Stück Kuchen. Den hat Hörerin Christine extra für die Frühaufdreher gebacken und persönlich vorbei gebracht. "Es ist toll, was die Leute alles für uns machen", sagt Claudia Conrath und ist gerührt von den vielen liebevollen Ideen und Aktionen. "Überall werden wir verwöhnt. So viel können wir gar nicht essen."

Frederic Scheps möchte gerne Radiomoderator werden, und so freut sich der Fos-Schüler riesig, dass er das exklusive Frühstückstreffen mit den bekannten Moderatoren gewonnen hat. Er ergreift die Gelegenheit, sich bei "Fleischi" zu erkundigen, wie der zu seinem Beruf kam und welche Eigenschaften man als Radiomensch mitbringen sollte: "Du musst spontan sein und ein Gefühl für Themen haben, ein Gespür für das, was die Menschen interessiert. Alles andere kannst Du lernen."


Freundschaft auch in Extremsituationen



Tina Giebfried und Julia Nedoma sind Auszubildende bei der Mediengruppe Oberfranken und interessierten sich vor allem für das Tourleben im Wohnwagen. Die beiden angehenden Medienkauffrauen sind angenehm überrascht von der lockeren und sehr freundschaftlichen Atmosphäre des Rundfunk-Teams. "Wir gehen uns noch nicht auf die Nerven", versichert Claudia Conrath lachend. "Wir mögen uns, und deshalb können wir auch in Extremsituationen richtig viel Spaß haben."

Der für Donnerstag Nachmittag geplante Auftritt der durch das "Fliegerlied" bekannt gewordenen Band Donnikl auf dem Marktplatz musste wegen der Erkrankung von Bandmitgliedern jedoch kurzfristig abgesagt werden. Doch die Neugierigen kamen auf keinen Fall umsonst. Bis 16 Uhr hat das B3-Team Kulmbach Autogramme geschrieben, sich mit den Gästen unterhalten und gerne gezeigt, wie die Technik hinter der Sendung funktioniert.

Mehr über die Erlebnisse des Bayern3-Teams in Kulmbach lesen Sie am Freitag in der Bayerischen Rundschau.