"Das sind wirklich ganz exzellente Zimmerleute", bestätigt Architekt Peter Schickel aus Bamberg, der sich regelmäßig mit dem Statiker Udo Keßler vom Kulmbacher Büro Burges & Döhring und den Fachleuten in Diensten der Kulmbacher Firma Konrad abstimmt. Für Schickel, der nach eigenem Bekunden "schon mehr als 30 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel" hat, ist das Projekt in Marienweiher etwas Besonderes. Und das nicht nur, weil die Basilika einen ganz besonderen Status unter den Gotteshäusern im Bistum hat, sondern die Pfarrei des gebürtigen Hollfelders selbst seit 180 Jahren nach Marienweiher pilgert.

Den Reiz für Udo Keßler macht weit Profaneres aus: "Eine schöne Aufgabe, mit viel Baugeschichte, anspruchsvolle Denkmalpflege", befindet der Statiker und kann sich dem Lob für Handwerker nur anschließen.


Tierische Tatsachen



Dass die Kirchendachsanierung in Marienweiher im Jahr 2012 nicht beendet werden kann, ist nicht nur einem größeren Bauumfang geschuldet. Dahinter steckt auch eine tierische Tatsache: Im Dach fühlen sich verschiedene Fledermausarten - darunter auch die sehr seltene Fransenfledermaus - sehr wohl. Das hatte zur Folge, dass die Arbeiten nicht vor September und maximal bis Mai ausgeführt werden dürfen. Nicht betroffen von diesem tierischen Terminkalender sind die Dachdecker, die schon in den nächsten Wochen mit dem Aufnageln der neuen Schieferschindeln beginnen. Zimmerer Sven Fielitz und seine Kollegen ziehen dann eine Baustelle weiter, in den Turm der Basilika, wo noch viel Arbeit auf sie wartet ...

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