Geschäftsführer Mario Münch plant, dort nochmals 25 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Dem 30-jährigen Unternehmer ist es nicht leicht gefallen, dem Geburtsort seines Unternehmens, dem Weißenbrunner Ortsteil Gössersdorf, den Rücken zu kehren. Fehlende Erweiterungsmöglichkeiten, die Verkehrsanbindung des Ortes und Schwächen in der Infrastruktur ließen bei Mario Münch aber schnell die Erkenntnis reifen, dass ein ständig wachsendes Unternehmen in Gössersdorf keine Zukunft haben kann; und das umso mehr, als das neue, patentierte Flachdachsystem für Photovoltaikanlagen selbst produziert und weltweit vertrieben werden soll.

Heimatnahe Arbeitsplätze


Wohl aber im benachbarten Rugendorf. Dort gibt es ausreichend Flächen und mit der Lage an der B 303, der Spedition Schmidt-Hofmann, der Biogasanlage und einer schnellen Internetanbindung weitere Infrastrukturmerkmale, die wie maßgeschneidert wirken. "Für mich ist es wichtig, meinen Mitarbeitern weiterhin einen heimatnahen Arbeitsplatz bieten zu können", sagt Mario Münch und weist darauf hin, dass die zum größten Teil aus der Region kommen.
Dass der Rugendorfer Bürgermeister Martin Weiß und der Gemeinderat die planerischen Voraussetzungen ohne Zögern geschaffen haben ("Einen Rugendorfer muss man nicht zum Jagen tragen"), war klar. Das Gemeindeoberhaupt denkt aber schon ein Stück weiter. "Der Schritt von Mario Münch wird sicher weitere, positive Auswirkungen nach sich ziehen, die jetzt noch gar nicht absehbar sind."