Eine Gemeinde tut sich leichter, wenn sie den Haushalt erst Mitte des Jahres aufstellt, so wie es die Verantwortlichen des Marktes Marktschorgast am Donnerstagabend getan haben. "Man hat verlässlichere Zahlen", wie es Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) treffend formulierte. Allerdings sollte das Zahlenwerk nach der Kommunalen Haushaltsverordnung bis zum 30. November des Vorjahres der Rechtsaufsicht vorgelegt werden.
Die Praxis sieht freilich bei nahezu allen Kommunen ganz anders aus, und in Marktschorgast hatte sie auch einen Grund: Kämmerer Norbert Müller war über einen längeren Zeitraum erkrankt. Der Etat mit einem Gesamtvolumen von 3 788 367 Euro wurde am Ende einstimmig verabschiedet.

Tischhöfer stellte fest, dass den Hauptanteil der veranschlagten Einnahmen im Verwaltungsetat mit 1 521 500 Euro die Steuern und Zuweisungen ausmachen.