Wenn der Fahrer des Landrates als Giraffe grüßt und die Tanzmariechen im Landratsamt herumwirbeln, ist es Zeit für den Faschingsempfang von Landrat Klaus Peter Söllner. Wie jedes Jahr versammelten sich alle Prinzenpaare, die Bürgermeister der Kommunen der Faschingsvereinigungen und zahlreiche weitere Gäste. Eingeladen war auch der jüngst gekürte Bezirkspräsident des Fastnachtsverbands Oberfranken, Norbert Greger. Er betonte, es freue ihn sehr, zum ersten Mal beim Faschingsempfang in Kulmbach dabei zu sein.
Joffrey Streit führte die Gäste nicht nur durch das Programm, sondern trug auch ein besonders herausstechendes Kostüm, welches der Landrat selbst mit "der letzte Beamte im Landratsamt" betitelte.
Viele regionale Faschingsvereine zeigten ihr Können und begeisterten mit vielfältigen Tanzeinlagen und selbstgeschneiderten Kostümen.Von traditionell chinesischen Gewändern über elegante Hüte mit passenden Stöcken bis zu bunten Papageien war alles dabei. Ob unter dem Motto "Dancing in New York", "Karneval der Vögel" oder das "Tanzmariechen-Medley": Die Stimmung war ausgelassen und es wurde fleißig mitgeklatscht. Sogar ein russischer General (Ärztin Susanne Luber aus Stadtsteinach) kam in Feierlaune und wippte kräftig mit dem Bein. Doch nicht nur die Mitwirkenden waren sehenswert kostümiert, sondern auch die Landratsamtsmitarbeiter. So schenkten vier Neandertaler Kulmbacher Met aus.
Um die Jugendarbeit in den Faschingsgesellschaften zu unterstützen, erhielt jeder Verein einen Gutschein in Höhe von 50 Euro vom Landrat überreicht. Am Ende waren die insgesamt 160 Gäste zufrieden und Landrat Söllner betonte: "Um den Fasching in Kulmbach muss man sich keine Gedanken machen."