Energisch zurückgewiesen hat die Burgkunstadter FWG-Stadträtin Ingrid Kohles die Stellungnahme von Siegfried Münch zum Windpark Hain-Ost. Der Schimmendorfer Ortssprecher hatte das Verhalten des Burgkunstadter Stadtrats in Bezug auf den Baustellenverkehr als "bodenlose Unverfrorenheit" bezeichnet.

Sie wundere sich sehr, wie schlecht in diesem Fall recherchiert worden sei. Es treffe eben nicht zu, dass Teile des Windparks - wie von Ortssprecher Münch fälschlicherweise dargelegt - auf Burgkunstadter Gebiet liegen. Kohles: "Um es mal richtigzustellen: Der Windpark Hain befindet sich einzig und allein auf dem Gebiet des Landkreises Kronach."

Die Stadt Burgkunstadt ist laut Kohles folglich weder Nutznießer noch Grundeigentümer, "noch konnten wir vorab über die Maßnahme mitbestimmen". Das sei auch aus den bisherigen Stellungnahmen der Stadtverwaltung Burgkunstadt und auch aus den veröffentlichten Beschlüssen des
Stadtrats so hervorgegangen.

"Wenn der Schimmendorfer Ortssprecher sauer ist, dann sollte er sich an seinen eigenen Mainleuser Bürgermeister wenden, der ja die Benutzung der Zuwegung auf der Schimmendorfer Flur genehmigt hat. Mit unseren Beschlüssen hat diese Zusage gar nichts zu tun", schreibt die Stadträtin.

Kohles abschließend: "Mit falschen Behauptungen gewinnt man auf die Dauer keinen Blumentopf."