"Durch den Verkauf erhält die Färberei wieder eine langfristige Perspektive unter dem Dach eines gut aufgestellten Investors", schreibt Neef in der Stellungnahme. "Besonders erfreulich ist, dass der Standort erhalten bleibt und rund die Hälfte der Mitarbeiter aus einer Transfergesellschaft übernommen werden." Neuer Eigentümer ist demnach die Färberei Oberfranken Schwarzach GmbH, die sich der Region verbunden fühle und "nicht unerhebliche Investitionen" plane.

Neef hatte die Färberei seit dem Insolvenzantrag im Januar ohne Einschränkungen fortgeführt und nach Lösungen gesucht. Nachdem eine gemeinsame Lösung mit der ebenfalls insolventen Kuspi GmbH gescheitert war, sah es so aus, als ob es auch bei Geyer keine Zukunft geben würde.
"Ich bin sehr glücklich, dass ich mit der Färberei Oberfranken Schwarzach GmbH einen Investor gefunden habe, der es sehr ernst mit der Färberei meint und
langfristige Ziele verfolgt", erklärte Neef. Besonderen Dank sprach er den Mitarbeitern und Kunden aus, die durch ihren Einsatz und ihre Treue dies ermöglicht hätten.
Die Färberei Oberfranken Schwarzach GmbH wird laut Neef die Geschäfte der ehemaligen Färberei Geyer weiterführen und ausbauen. Alleiniger Gesellschafter sei nun ist das Hofer Textilunternehmen "die Spinnerei Neuhof GmbH und Co.KG", die damit ihr Angebot erweitere. red