Die Familie, die uns dort zunächst widerwillig aufgenommen hatte, musste dann genauso wie wir die Sachen packen und sind dann hinter unserem Treck hergezogen." Von Waldenburg ging es dann in Richtung der früheren Tschechoslowakei und das weitere Quartier wurde in der Nähe von Prag in einem Gutshof aufgeschlagen: "Es waren bessere Leute, die auch Deutsch gesprochen hatten. Hier konnten wir unsere Pferde und alles unterstellen und da war auch noch der ganze Treck aus dem Dorf mit den 40 Gespannen beisammen."

An seine Mutter hat Erwin Beschnitt noch eine ganz besondere Erinnerung: "Sie war sehr christlich, und ihr Glaube hat uns vielleicht auch das Leben gerettet. Sie hatte bis zum letzten Tag der Flucht ihr altes Gesangbuch in der Tasche und immer wieder gebetet und sich sowie uns glaubensmäßig aufgebaut."

In der Tschechoslowakei musste der Flüchtlingstreck sogar noch Spanndienste für die dortige Wehrmacht zum Bau eines