Architekt Bruno Hauck aus Bayreuth, dessen Büro das Vorhaben "Ersatzbau der Schulturnhalle" bereits seit 2007 betreut, stellte am Montagabend im Stadtrat noch einmal die konkrete Planung vor. Der Neubau der Einfach-Turnhalle auf dem an das Schulgelände angrenzenden 1600 Quadratmeter großen Grundstück ist nach Südwesten ausgerichtet und kostet rund 2,35 Millionen Euro.


Hohe Förderung erwartet


Die Stadt rechnet mit einer staatlichen Förderung von rund 1,3 Millionen Euro, sodass aus dem Stadtsäckel etwa eine Million Euro an Eigenmitteln aufgebracht werden müssen.

"Der Neubau auf diesem Grundstück vereinfacht die Sache sehr, denn der Sportbetrieb kann bis zur Fertigstellung der Ersatzerrichtung in der bisherigen Halle ungestört weiterlaufen.
Lediglich ein Teil des Verbindungsganges muss wegen der Zugänglichkeit vorzeitig abgerissen werden", sagte Hauck.

Einmütig erteilte der Stadtrat sein Einverständnis zum Bauantrag. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Förderantrag bei der Regierung von Oberfanken entsprechend zu konkretisieren. Die Ausschreibung für den Neubau soll dann im Herbst dieses Jahres erfolgen. Baubeginn wird im Jahr 2016 sein, damit die neue Schulturnhalle im Frühjahr 2017 in Betrieb genommen werden kann.

Harald Hempfling (CSU) fragte nach, ob auf dem Dach der Turnhalle eine Photovoltaikanlage errichtet werden kann, was Bruno Hauck bejahte. Wolfgang Martin (BL) beklagte, dass der Abriss der alten Turnhalle nicht genügend öffentlich diskutiert worden ist.

Einmütig stimmte der Stadtrat der Aufstellung des Bebauungsplanes "Sondergebiet Reitanlage Forkel" mit der gleichzeitigen sechsten Änderung des Flächennutzungsplanes zu. Im Vorfeld hatte das Gremium die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgearbeitet. Von der Öffentlichkeit waren keine Stellungnahmen, Bedenken und Anregungen vorgebracht worden.


Vorschläge zur Skaterbahn


Die Jugendbeauftragte Karin Witzgall (SPD) berichtete von der Zusammenkunft des Jugendparlamentes. Die Vorschläge zur Aufwertung des Skater platzes in der Au wollen die Jugendlichen selbst in der nächsten Stadtratssitzung vorstellen.