"Es ist höchste Zeit geworden für die Straßensanierung. Man konnte förmlich zuschauen, wie die Strecke immer schlechter wurde und die Zahl der Aufbrüche zunahm", sagt die Bürgermeisterin über das Projekt, dessen Realisierung nach zügiger Planung am Dienstag dieser Woche begonnen hat. Jahr für Jahr habe der gemeindliche Bauhof nach dem Winter mehr Schäden auszubessern gehabt.

Überraschend hohes Verkehrsaufkomen


Die Sanierung des Erlenmühlwegs war aber nicht nur wegen des schlechten Allgemeinzustands notwendig. Auch die Tatsache, dass die Gemeindeverbindungsstrecke im Berufsverkehr in den Morgen- und Abendstunden überraschend stark genutzt wird, die landwirtschaftlichen Maschinen immer größer und schwerer werden und die Strecke als Zufahrt zur Biogasanlage dient, hätte die Sanierung immer dringlicher gemacht.

Dass die Gemeinde Ludwigschorgast auf die Baukosten von rund 250.000 Euro für das 467 Meter lange Straßenstück eine Festbetragsförderung von 70 Prozent bekommt, schreibt Doris Leithner-Bisani mehreren Faktoren zu. Zum einen habe das Staatliche Bauamt die Dringlichkeit der Maßnahme bescheinigt; zum anderen hätten sich das Landratsamt und MdL Gudrun Brendel-Fischer für die Förderung aus dem nachgefüllten FAG-Topf eingesetzt. "Das war wirklich eine günstige Gelegenheit, die wir natürlich gerne genutzt haben", sagt die Bürgermeisterin.

Mehr zu dem Thema findet sich in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.