Brigitte Radtke fragte nach, wie hoch diese pro Anwesen liegen werden. Nach Auskunft von Bürgermeister Martin Weiß und dem Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Florian Puff werden sie entsprechend der jeweiligen Geschoss- und Grundstücksfläche im Durchschnitt rund 1000 Euro pro Anwesen betragen. Heiko Steger plädierte dafür diese auf den Wasserpreis umzulegen, denn wer viel Trinkwasser verbrauche müsse auch mehr zahlen. Martin Weiß verteidigte aber aus sozialen Gesichtspunkten und mit Blick auf die jungen Familien die Regelung nur 20 Prozent der Kosten auf den Wasserpreis aufzuschlagen und 80 Prozent durch Verbesserungsbeiträge einzuheben.

Der Vertriebsleiter der Firma Elektrotechnik Münch, Andreas Engelhard nutzte die Gelegenheit, um den Rugendorfern einen Überblick über den Bau der neuen Betriebsstätte des bisher im Nachbarort Gössersdorf ansässigen Betriebes zu geben.
"Im März 2014 werden wir den Geschäftsbetrieb vollständig in Rugendorf aufnehmen. Ich freu‘ mich drauf. Auch suchen wir händeringend und dringend nach Fachkräften, die wir gerne aus der hiesigen Region stammend einstellen", betonte der Vertriebsleiter.

Bürgermeister Martin Weiß ließ in seinem fast zweieinhalb Stunden andauernden Bericht die arbeits- und ereignisreichen letzten sechs Jahre Revue passieren. Ziele im kommenden Jahr 2014 sind die Umsetzung und Eröffnung des gewollten Dorfladens, Kauf eines neuen Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Rugendorf und die Verbesserung der Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet.