Über ein Jahr kämpft das Ehepaar schon um ein barrierefreies Haus auf dem eigenen Grundstück. Dabei kann es sich den Luxus leisten, gleich zwei Areale vorzuschlagen. Bislang hatte der Rat aber für kein Grundstück sein Einverständnis erteilt.

Anwohner laufen "Sturm"


Bürgermeister Stephan Heckel (CSU) verwies auf die formlose Voranfrage, die er mit der Bauabteilung des Landratsamts abgeklärt habe. Dem Gremium lagen zwei Lagepläne mit Wohnhäusern vor. Der eine Plan zeigte die Möglichkeit auf, das Haus am Beginn von Tennach oberhalb des Anwesens Moser zu errichten. Hier hat das das Amt darauf verwiesen, dass ein Baurecht nur über die Aufstellung eines Bebauungsplanes zu erwirken sei, zumal Grundstücksnachbarn "Sturm" liefen und gegen die Aufstellung des Bauleitplanes interveniert hätten.
Die Problematik hat das Ehepaar Förster erkannt und deshalb ein weiteres Grundstück am Ortsrand oberhalb des Anwesens Prell ins Auge gefasst. Ihnen liege der Dorffrieden am Herzen, so die Försters, die bereit waren, auf ein anderes Grundstück auszuweichen. Auch diese Möglichkeit wurde mit dem Amt erörtert. Dort sei das Baurecht über eine Ortsabrundungssatzung möglich. Heckel: "Wir wollen der Familie das Bauen ermöglichen."

Gegen vier Gegenstimmen


Nach fast einstündiger Diskussion wurde den Bauwerbern gegen vier Gegenstimmen das gemeindliche Einvernehmen für das Wohnhaus am Ortsrand von Tennch in Aussicht gestellt.

Mehr über die lebhafte Diskussion um das Baugesuch lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Bayerischen Rundschau.