Unannehmlichkeiten, mit denen die Anwohner im Gebiet "An der Zaubach" in den vergangenen zehn Jahren zu kämpfen hatten.

Die Brücke über die Zaubach ist der einzige Anschluss an das Straßennetz, der schlechte bauliche Zustand führte vor einigen Jahren sogar zu einer Belastungsbegrenzung auf drei Tonnen. Die Folge: Die Anlieger mussten Sondergenehmigungen einholen, wenn beispielsweise Öllieferungen anstanden.

Das Hochwasser 2011 gab dem Bauwerk den Rest, die Brücke wurde regelrecht aus den Angeln gehoben, die Sanierung war nun nicht mehr aufzuschieben. Zum Glück, wie sich beim Abbruch herausstellen sollte. Denn die Eisenträger unter der Fahrbahn waren großteils schon durchgerostet, die Brücke hätte einstürzen können.

Größere Fahrbahnbreite

Bei der im Juli begonnen Erneuerung wurde die Brücke mit einer
Stützweite von sechs Metern auf 5,5 Meter Fahrbahnbreite vergrößert. Zu den Grundstücken an der Zaubach ist das Bauwerk aufgeweitet, so dass auch größere Fahrzeuge passieren können.

Gut 200.000 Euro hat die allein die Brückenerneuerung gekostet, wobei die Stadt mit 125.000 Euro einen sechzigprozentigen Zuschuss bekommen hat.

Noch einmal 65.000 Euro wurde laut Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD) investiert, um die marode Wasserleitung von den Anwesen bis hinauf zur Bundesstraße 303 auf einer Länge von rund 110 Metern zu erneuern.

Kosten aufgeteilt

Die Befestigung der Flächen vor den Anwesen für rund 6000 Euro haben Stadt und Anlieger zu gleichen Teilen bezahlt. Auch die Zufahrt von der Bundesstraße 303 wurde mit einer neuen Asphaltschicht versehen.

Conny Bauer zeigt sich wie seine Nachbarn froh, dass das kleine Wohngebiet an der Zaubach nun ordentlich erschlossen ist. "Das ist eine saubere Sache und ordentlich gemacht. Wir sind sehr zufrieden."