"Alte Kameraden", "Defiliermarsch", Polkas, böhmische Weisen, "Potpourris", Walzer - alles wird von Anfang bis Ende durchgeprobt. Wieder und wieder. Die Rugendorfer Dorfmusik hat einen echten Probenmarathon hinter sich.
Freitags von 18 bis 23 Uhr wird gespielt, samstags von 10 Uhr bis 22 Uhr und sonntags noch einmal von 10 bis zwölf Uhr. Abwechselnd dirigiert Ralf Holzmann, dann wieder übernimmt Volker Pöhlmann, seines Zeichens Trompeter bei der Rugendorfer Blasmusik, das Zepter. Und im Nebenzimmer nimmt Marina Jobst den Nachwuchs unter ihre Fittiche und leitet dort Einzelproben.

Seit 58 Jahren dabei


Die Bläser sind mit Feuereifer dabei - die alten Hasen genau so wie die jungen. Karl Blüchel ist 71 Jahre alt und spielt seit der Gründung der Rugendorfer Dorfmusik mit: seit 1954. "Ich spiele eigentlich alles", sagt er. Aber eigentlich hat er ein Faible für Polkas und für böhmische Musik. Schwierigkeiten, mit den Jungen mitzuhalten, hat er nicht. Im Gegenteil: Die harte Probenarbeit hält ihn jung - und dann kommt noch seine jahrzehntelange Erfahrung dazu. "Was schön ist, ist die Gemeinschaft, das Verhältnis zur Jugend, das passt einfach", sagt Blüchel.

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