Nach einer Bauzeit von 15 Monaten konnte endlich wieder Gottesdienst gefeiert werden.

An die jungen Christen gewandt sagte Synodale Christina Flauder in ihrer Predigt, dass die Kirche als Heimat und ein Ort der Geborgenheit dienen soll. Für sie selber ist die Kirche ein Ort zum "Auftanken", was sie auch an einem persönlichen Beispiel darstellte.

Als Stellvertreterin des Landrats übergab sie ein getöpfertes Kreuz an Pfarrerin Sabine Winkler.
Bürgermeister Dietmar Hofmann (SPD) sprach von einem bedeutenden und freudigen Tag für Alladorf und das gesamte Thurnauer Oberland. Zudem erinnerte er an die letzte umfassende Sanierung der Kirche vor 50 Jahren.


Notsicherung nötig

Der Bürgermeister sprach die Notsicherung des westlichen Emporenaufganges im Jahr 2002 und den Sturmschaden am Turmknopf im Jahr 2008 an.

Mit dem Projekt wurde im Juni vergangenen Jahres begonnen, wie Hofmann erläuterte. "Ein wichtiger Zwischenschritt war der 8. November vergangenen Jahres, als die Turmziehr wieder ihren angestammten Platz erhielt."

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die an der Planung und Umsetzung der Sanierung beteiligt waren - neben den Handwerkern auch den vielen fleißigen Helfern aus Alladorf, die in ihrer Freizeit mit Hand angelegt haben. "Ich danke dem Staatlichen Bauamt Bayreuth und der Bayerischen Landeskirche und allen Zuschussgebern für die Bereitstellung der Mittel."

Hofmann sprach das nächste Bauprojekt an, nämlich die Sanierung der maroden Kirchhofmauer. "Ich hoffe, dass auch diese Maßnahme gemeinschaftlich angepackt und gemeistert wird. Wir haben ja insgesamt in den nächsten Jahren in Alladorf über die Dorferneuerung einiges vor."

Lob für die Bauaufsicht

Pfarrerin Sabine Winkler dankte ebenfalls allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, dass die umfangreiche Sanierung nach 15-monatiger Bauzeit zum Abschluss kam. Sie würdigte dabei das ehrenamtliche Engagement ihrer Kirchenmitglieder, vornehmlich der Putzfeen. Besonders herzlich bedankte sie sich bei Mesnerin Johanna Angermann, die über all die Monate die örtliche "Bauaufsicht" übernahm.

Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Gunda Sieber, vom Männergesangverein Alladorf unter der Leitung von Klaus Lien hardt sowie vom Posaunenchor (Leitung Heinz Schwarz) musikalisch umrahmt.