Manche älteren Stadtsteinacher erinnern sich noch daran, dass man früher "Blasiwasser" den Hühnern und Gänsen zu trinken gegeben hat, um die Tiere das ganze Jahr über vor dem Fuchs zu schützen.

Heute ist dieser Brauch längst in Vergessenheit geraten, auch Dekan Hans Roppelt kann sich selbst nicht an das "Blasiwasser" erinnern. "Nein, Wasser segnen wir nicht", erklärt er. Trotzdem ist der Blasiussegen noch immer äußerst beliebt und fasziniert die Menschen. Priester spenden den Blasiussegen mit den Worten: "Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn."

Der vergoldete Kerzenhalter

Als Besonderheit wird in Stadtsteinach alljährlich ein vergoldeter Kerzenhalter aus der Sakristei geholt: der Blasius-Kerzenhalter.