Den deutschen Bergmannsgruß "Glückauf" kennt jeder. In den letzten Wochen konnte man ihn immer wieder am alten Bergwerksstollen zwischen dem Ortsende von Wirsberg und der goldenen Adlerhütte hören. Gut zwei Monate waren Mitarbeiter der Fachfirma BST aus dem sächsischen Freiberg mit umfangreichen Sicherungsarbeiten beschäftigt.

Ab dem 13. Jahrhundert wurden in Kupferberg Kupfererze gewonnen und verhüttet, im Gemeindegebiet von Wirsberg ging man erst zwei Jahrhunderte später unter Tage. Ab 1735 wurden in beiden Bergbaurevieren nur noch Schwefelerze zur Herstellung von Vitriolen gefördert. Der Bergbau litt häufig unter enormen Wasserzuflüssen. Dies führte in Kupferberg 1826 und in Wirsberg 1866 zur gänzlichen Einstellung des Abbaus.


Kaum Unterlagen


Die Sicherungsarbeiten hatte das Bergbauamt Bayreuth ausgeschrieben.