Sollte die Strecke von der Bahn nicht mehr bedient werden, wäre die Region vom Bahnfernverkehr abgeschnitten. Bereits an Ostern hatte Neuenmarkts Bürgermeister Siegfried Decker in der Bayerischen Rundschau auf die Gefahr aufmerksam gemacht, dass der Franken-Sachsen-Express nur noch bis zum Jahr 2013 gesichert sei. Auf die drohende Entwicklung hatte er sowohl Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer als auch dessen bayerischen Kollegen Martin Zeil (FDP) in Schreiben hingewiesen.


Übereinstimmung in hohem Maße



Während das Bundesverkehrsministerium lediglich geantwortet hat, es fänden Gespräche statt, gibt es deutlichere Worte aus München: "Bei der Sicherung des Franken-Sachsen-Express verfolgen wir dasselbe Ziel", schreibt Zeil an Decker, mit dessen Forderungen er "in hohem Maße übereinstimmt". Deshalb führe man intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn.

Decker hatte aber nicht nur den Erhalt des Franken-Sachsen-Express, sondern auch die Elektrifizierung der Bahn von Hof bis Kulmbach und die Wiederherstellung des zweiten Gleises zwischen Stammbach und Marktschorgast angemahnt.

Auch die Forderung nach einer Elektrifizierung unterstützt Zeil. "Allerdings ist ehrlicherweise angesichts des hohen Investitionsrückstaus und des dringenden verkehrlichen Bedarfs - gerade im nordostbayerischen Raum - nur langfristig mit einer Verwirklichung zu rechnen", macht er wenig Hoffnung.

Mehr dazu lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.