Landwirt Hans Kolb aus Altdrossenfeld hat diesmal richtig Glück: Als er mit seinem Traktorengespann bei der Baywa in Neuenmarkt ankommt, herrscht Ruhe auf dem Betriebsgelände. Lange warten muss er diesmal nicht. In der ganz heißen Phase der Getreideernte sieht das oft anders aus: Dann, das weiß auch Kolb, stehen Landwirte Schlange, ist die gesamte Schützenstraße bis hinauf zur Apotheke zugeparkt.

Ein zufriedener Landwirt


"Ich habe heute sieben bis acht Tonnen Triticale geladen. Das ist ist Futtergetreide", sagt der Altdrossenfelder. Kolb ist mit seiner diesjährigen Ernte zufrieden. Die sei besser verlaufener als die 2011. Da habe er schon Probleme gehabt, einen Mähdrescher zu organisieren. "Heute habe ich einen anderen Lohnunternehmer beauftragt. Alles hat gut funktioniert, obwohl der Mähdrescher nur halb so groß war wie der im letzten Jahr", sagt der Landwirt, der sein Getreide wie viele Berufskollegen aus der Region ins Neuenmarkter Lager fährt.
Wie dort die Getreideanlieferung abläuft? Hans Kolb fährt mit seinem Gespann zunächst auf die Fahrzeugwaage, die das Gesamtgewicht misst. "In der Regel haben die Fahrzeuge um die 25 Tonnen, aber auch 40 Tonnen werden schon mal erreicht", sagt Andreas Hendel von der Baywa in Leupoldsgrün, die für die Region Bayreuth, Kulmbach, Wunsiedel und Hof zuständig ist.

Mehr über die Ernte und die Arbeit in der Anlieferungsstelle ,die nicht nur vermarktet, sondern auch eintütet, lesen Sie in der Wochenendausgabe der Bayerischen Rundschau.