Der der langjährige Kulmbacher THW-Helfer Siegfried Escher war einer von neun Bürgern, die in Berlin das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten haben. Escher hat das Leben und Arbeiten im THW-Ortsverband Kulmbach, dem er 1968 beigetreten ist, nachhaltig geprägt. Nach seiner Grundausbildung belegte er alle Positionen, vom Helfer bis zum Zugführer, letzteres sogar 12 Jahre lang. Rückblickend war das für ihn die schönste Position, da er hier besonders sein Leitmotiv der Kameradschaft prägen konnte.

Für die Auszeichnung wurde der Mainleuser vor drei Jahren vom Kulmbacher Ortsverband vorgeschlagen. Wer die Auszeichnung tatsächlich bekommt, entscheidet der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Geehrten erhielten die Medaille von Bundesinnenminister Horst Seehofer persönlich überreicht. Für den Kulmbacher Ordensträger war das ein ganz besonderer Moment, der für ihn eine Ehrung für sein Lebenswerk und alle damit entbundenen Entbehrungen darstellt.

Obwohl Escher aus einer Zeit kommt, in der die Ausstattung noch minimal war, sieht er Verbesserungspotential bei der Beschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung, insbesondere bei deren Koordination. Er wird sich weiterhin für das THW engagieren in seiner Position als Vorsitzender im Verein der Ortsvereinigung der Helfer und Förderer des THW Kulmbach.