Mit der Firma NewEn sei zudem ein Partner gefunden worden, der mit einer eigenen Niederlassung vor Ort sei und eines Tages die aus der Windkraftnutzung resultierende Gewerbesteuer direkt nach Thurnau zahle.

Zur Befürchtung, dass die Landschaft zerstört werden könnte, verwies Bartels auf die Naturzerstörung, die man nicht sehen, aber am Klimawandel und der Luftverschmutzung sowie an der latenten Gefahr durch die Atomkraft ablesen könne: "Ich hätte kein Problem mit einer Windkraftanlage vor der Haustür."

Bürgermeister Hofmann begrüßte die Unterschriftensammlung, die in den nächsten Tagen noch fortgesetzt werden soll. Es sei wichtig, dass die Diskussion weiter sachlich bleibe und sich keine Fronten bilden. Für die beiden Vorrangflächen bei Kleetzhöfe und Alladorf habe man bislang erst 20 bis 30 Prozent des Weges im Genehmigungsverfahren absolviert. Hier sei es wichtig, dass weiter alle Beteiligten in einem Boot bleiben. Über die gemeindeübergreifende Vorrangfläche bei Lochau werde hingegen angesichts des umstrittenen Zuschnitts noch zu reden sein.