"Die Ablehnungen gingen aber eher in die Richtung, dass diejenigen über die Windkraftanlagen entscheiden sollten, die in den Vorranggebieten wohnen." Bedauerlich finde er, dass sich unter den Gegnern auch Personen finden, die sich vor 20 Jahren gegen die damals geplante Restmülldeponie im Limmersdorfer Forst eingesetzt haben. "Ich empfehle denjenigen, sich an der bundesweiten Suche nach einem Endlager für Atommüll zu beteiligen. Ein solches wird nämlich wegen der Nutzung der Kernkraft zwingend benötigt."

Die Vorgehensweise des Marktes im Hinblick auf die Nutzung der Windkraft im Thurnauer Gemeindegebiet nannte Bartels "vorbildlich". Die Entscheidungsprozesse seien transparent verlaufen, es habe genügend Informationsveranstaltungen und Veröffentlichungen gegeben. Wichtig sei auch die geplante Bürgerbeteiligung an den Anlagen, die bereits ab 500 Euro ermöglicht werde.