In der Halle arbeiten Pressesprecherin Helga Metzel zufolge normalerweise keine Menschen - außer es werden Schankwagen oder anderes Veranstaltungsmaterial benötigt. "Nur wenn etwas abgeholt oder gebracht wird, sind Leute in der Halle."

Die Produktion der Kulmbacher Brauerei ist durch das Unglück überhaupt nicht gefährdet, betonte die Pressesprecherin weiter. "Es handelt sich bei dem eingestürzten Gebäude um eine reine Lagerhalle für Schankwagen und Eventmaterial."

Die genaue Einsturzursache steht zwar noch nicht fest, aber laut Helga Metzel liegt der Verdacht nahe, dass sich der viele Schnee wie ein Schwamm mit dem Regenwasser vollgesaugt hat und so schwer geworden ist, dass ihn das Dach nicht mehr tragen konnte.

"Aber das ist nur eine Vermutung, alles weitere müssen die Spezialisten klären."
Zwischenzeitlich sollte versucht werden, den rechten Teil des Lagers von der Schneelast zu

befreien, um weiterem Unheil vorzubeugen.

Doch auch da meinte es das Wetter gestern nicht gut mit der Brauerei: Der angeforderte Kran, der eingesetzt werden sollte, war im Schnee stecken geblieben.

Über die Schadenshöhe konnte die Brauerei-Pressesprecherin noch keine Angaben machen.