Wilhelm Lauterbach (FW) hatte sich für diese Änderung stark gemacht, damit die Autofahrer schon am Ortseingang aus Richtung Harsdorf in ihrer Geschwindigkeit gebremst werden.

Erhebliche Defizite


Bauoberrat Berthold Hübner zeigte die Defizite in der Streckenführung auf. So ist an der Einmündung der Kreisstraße KU 14, die nach Pechgraben führt, keine Linksabbiegespur vorhanden und weise die Staatsstraße eine "unstetige Linienführung" auf. Im Ortsbereich von Sandreuth herrschen zudem schlechte Sichtverhältnisse, es fehlt ein Gehweg. Die Staatsstraße weise außerdem enge Radien auf, zum Beispiel am Ortsende von Sandreuth in Richtung Ramsenthal. Auf der gesamten Strecke erschweren unübersichtliche Zufahrten das Einbiegen. Die Fahrbahnbreite ist mit durchschnittlich 5,80 Meter zu gering, laut Hübner sind mindestens 6,50 Meter erforderlich. Hinzu komme, dass auch die Bankette zu schmal sind.
Wie der Bauoberrat weiter erläuterte, ist der Ausbau aktuell im 7. Ausbauplan für die Staatsstraßen in der 1. Dringlichkeit enthalten. Das bedeute, dass das Projekt bis zum Jahr 2020 realisiert werden soll. "Sobald das Baurecht gesichert ist, wird der Ausbau der Staatsstraße auch umgesetzt", betonte Hübner.
Während in Harsdorf 2100 Fahrzeuge am Tag registriert werden, sind es im Bereich von Sandreuth schon bedeutend mehr. Mit derzeit knapp 3000 Fahreugen in 24 Stunden liege man dennoch noch leicht unter dem Durchschnitt von täglich 3851 Fahrzeugen.
Bürgermeister Hübner schlug vor, den Bau eines Gehwegs in Sandreuth nicht im Planfeststellungsverfahren zu berücksichtigen. Er könne sich vorstellen, dass sich im Gespräch mit den Anliegern ein Konsens ergibt und damit eine zufriedenstellende Lösung für die Fußgänger in Sandreuth.
Zur Frage von Frank Schütz (FW) ob auch an eine Querungshilfe gedacht ist, verwies Bauoberrat Hübner auf das geringe Aufkommen an Fußgängern. Er hielt den Einsatz von Schulweghelfern für wirkungsvoller.

Kein Geld vom Freistaat


Stellvertretender Bürgermeister Manfred Zapf (CSU) wollte eine Beteiligung des Freistaates an den Kosten eines Gehwegs erreichen. In den Richtlinien ist aber klar festgelegt, dass die Baulast für Gehwege im Bereich einer Ortsdurchfahrt bei der Gemeinde liegt. Rei.