So verdankt es die Awo Stadtsteinach dem ehemaligen Stadtrat Wolfgang Hoderlein, dass sie, obwohl schon 1953 gegründet, nach einer langen Ruhephase 1978 wieder zu neuem Leben erweckt und ab 1980 eine geordnete Struktur erhielt. In seiner Funktion als Vorsitzender (1980 bis 1988) sorgte er dafür, dass die Stadtsteinacher Schulkinder eine Hausaufgabenbetreuung durch ausgebildete Lehrer erhielten. Ebenso etablierte er "Essen auf Rädern".

Reinhold Bauernfeind, der Wolfgang Hoderlein 1988 als Vorsitzender ablöste, führte mit viel Einfühlungsvermögen den noch jungen Verein weiter. In sieben ereignisreichen Jahren gelang es ihm, die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Unter der Führung der beiden Ehrenvorsitzenden feierten SPD und Awo gemeinsam Weihnachtsfeiern, man begann, die Senioren zu Weihnachten und zu Ostern mit kleinen Geschenken zu erfreuen, sogar ein Altenclub wurde gegründet, der sich großer
Beliebtheit erfreut.

Rote Geschenke

Anlass genug, dass sich der Awo-Ortsverein zum Dank für die vielen Aktivitäten etwas ganz Besonderes einfallen ließ: Unter viel Beifall überreichte der Vorsitzende Heinz Nowack den beiden Geehrten je einen roten Schal, in den ein Herz und die Bezeichnung "Awo Stadtsteinach - Ehrenvorsitzender" eingestickt worden war. Dazu gab es für beide je ein Paar rote Handschuhe, eine rote Mütze sowie einen roten Regenschirm mit dem Markenzeichen "Awo".

Mit Stolz berichtete Nowack in seinem Jahresrückblick über die vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins. Alle Angebote, ob nun die beiden Gymnastikgruppen, die Seniorenbetreuung, das Bocciaturnier zur Stadtsteinacher Kerwa oder die Märchen-und Erzählstunden würden sehr gut angenommen. Das jüngste Kind "Schach für Anfänger" werde künftig als Awo-Spieletreff konzipiert und jeweils am dritten Donnerstag im Monat ab 17 Uhr in der Gaststätte "Ratskeller" angeboten.

Bürgermeister Roland Wolfrum, zugleich stellvertretender Vorsitzender der Awo Stadtsteinach, stellte zufrieden fest, dass für jede Altersgruppe ein Angebot besteht.

Die Wahlen

Die turnusmäßigen Neuwahlen, von Kreisvorsitzendem Oskar Schmidt geleitet, ergaben nur minimale personelle Veränderungen: Die beiden Beisitzerinnen Hildegard Wolfrum und Marga Fichtner legten aus Altersgründen ihre Ämter nieder. Als Ersatz wählte man Max Gräbner und Jürgen Auernhammer.

Die Wahlergebnisse: Vorsitzender Heinz Nowack, Stellvertreter Roland Wolfrum, Kassiererin Marianne Nowack und Schriftführer Wolfgang Hoderlein. Als Beisitzer fungieren Alfred Goller, Reinhold Bauernfeind, Franziska Neupert, Stefan Reuther, Max Gräbner und Jürgen Auernhammer.

Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft zeichnete Oskar Schmidt Winfried Hempfling, Herbert Thor sowie Horst Wohlrath aus. Auch Elke Proschka erhielt für ihre Treue zur Awo eine Auszeichnung.