Bürgermeister Dieter Schaar würdigte bei der Verabschiedung in der Sitzung am Montagabend die Verdienste von Preußinger, der im Januar 1995 nachrückte und danach in drei Amtsperioden jeweils bestätigt wurde. "Du hast in allen Ausschüssen mitgewirkt, zuletzt in dem für Gemeindeentwicklung, und warst auch bis zuletzt ständiger Vertreter im Wasserzweckverband der Lindauer Gruppe. Deine nie laute, sachliche und ruhige Mitarbeit hat dem Gemeinderat gut getan, Du warst offen über alle Parteigrenzen hinweg", sagte Schaar.

Der aus Langenstadt stammende Gemeinderat sei der perfekte Ansprechpartner zu der dortigen Dorfgemeinschaft und den Vereinen gewesen, habe sich besonders für den überregional bekannten Kräutergarten, die Generalsanierung der Kirche, die Tanzlinde und die Verbesserung der Schulgasse zur Kreisstraße nach Neuenreuth stark gemacht.
Als Mittelsmann zwischen Gemeinde und Gartenbauverein habe er ebenso Akzente gesetzt, die Erfolge bei den Dorfwettbewerben sprächen eine deutliche Sprache. "Du kannst mit Stolz und Zufriedenheit auf Deine Zeit als Gemeinderat zurückblicken", fasste der Bürgermeister zusammen.

Anschließend vereidigte er Alfred Wirth bis zum Ende der Legislaturperiode im April 2014. Wirth ist Versorgungsingenieur bei der Eon, gehört dem Vorstand des TSV Neudrossenfeld an, ist ebenfalls geborener Langenstädter und wohnt in Neudrossenfeld.

Noch im Wasserzweckverband

Der Wechsel im Gremium machte sodann die Neubesetzung der Ausschüsse notwendig. Alfred Wirth sitzt künftig im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Alfred Preußinger bleibt aber nach seinem Ausscheiden weiterhin bis April 2014 Mitglied im Wasserzweckverband der Lindauer Gruppe. Dafür votiertedas Gremium einstimmig.

Den Wunsch der Schwarz-Außenwerbung GmbH aus Konstanz, in Brücklein eine große Plakatwerbetafel aufzustellen, lehnte der Gemeinderat geschlossen ab. Die Tafel sollte gegenüber dem Wirtshaus errichtet werden. Michaela Schirmer argumentierte, dass ganz in der Nähe zwei Bushaltestellen stehen, wo die Schulkinder warten. "Durch die Tafel werden die Autofahrer zu sehr abgelenkt, das gefährdet den Nachwuchs".

Auch Peter Rösch wies auf eine solche Gefahrenquelle hin. Und Harald Hübner meinte, man wecke weitere Begehrlichkeiten, wenn man solche Werbung zulasse.