"Für die Ausbildung ist so ein Verein wirklich nicht schlecht, weil man eben gleich in der Gruppe spielen kann. Nur eine Musikschule zu besuchen, ist für den Blasmusikunterricht nicht so schön; es sei denn, es gibt ein Musikschulorchester", erklärt der 20-Jährige.

Gaststudium in Bayreuth


Mit Hans Fiedler fand der junge Neuenmarkter einen ausgezeichneten Lehrer, wie er erzählt. Fiedler brachte ihm alles bei, was er selbst kann. Und führte seinen Zögling bis hin zur Goldprüfung.
Lehrer Fiedler wusste aber auch, dass in dem Neuenmarkter Jungen mehr steckt. So konnte er Adrian Köber den Wechsel an eine weiterführende Schule mit noch höheren Ansprüchen nur empfehlen. Die fand der 20-Jährige in der Bayreuther Musikschule bei Pankratz Schrenker.
Weil Adrian Köber bald schon wusste, dass er das Hobby zum Beruf machen möchte, absolvierte er zusätzlich ein Gaststudium auf eigene Kosten an der evangelischen Kirchenmusik-Hochschule in Bayreuth. Dort unterrichtet mit dem Festspielhornisten und Ex-Professor Jan Schroe der ein Meister seines Fachs.
Mit dem Instrument Horn ist die Ausbildung von Adrian Köber freilich nicht abgedeckt, auch wenn er dafür jeden Tag rund vier Stunden Probe investiert. "Ich bekomme auch noch Klavier- und Gesangsunterricht", erklärt er und hat die Frage, ob er denn wohl auch Sänger werden möchte, schon erwartet. "Nein, nein, aber es ist sehr gut für das Gehör, wenn man singen kann."

Ein Orchester-Job ist sein Ziel


Was Adrian Köber später einmal mit seinem Können anfangen möchte? Der junge Neuenmarkter muss nicht lange überlegen. "In einem großen Sinfonieorchester spielen, das wäre mein Traumjob", sagt der 20-Jährige und fügt gleich hinzu, dass es ihm egal sei, wo dieses Orchester beheimatet ist.

Mehr zu dem Thema findet sich in der Freitagsausgabe der Bayerischen Rundschau.