Ein 75-jähriger Mannsflurer wollte mit seinem Golf von der Guttenbergstraße in die Bundesstraße einfahren und übersah dabei einen aus Marktleugast kommenden vorfahrtsberechtigten Seat mit polnischen Kennzeichen. Der Seat bohrte sich an der Fahrerseite in den Golf , der Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

In dem polnischen Fahrzeug saß eine fünfköpfige Familie, zwei Personen wurden schwer, drei leicht verletzt. Die 34-jährige Fahrerin des Seat konnte nicht mehr ausweichen und prallte frontal in die Seite des VW. Durch den Aufprall schleuderte der Seat um die eigene Achse und kam entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Die 34-jährige Fahrerin, ihr 36-jähriger Ehemann auf dem Beifahrersitz und das 5-jährige Kind im Kindersitz auf der Rücksitzbank zogen sich wie durch ein Wunder nur leichtere Verletzungen zu. Die ebenfalls im Fond sitzenden Großeltern des 5-jährigen Kindes mussten allerdings mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bayreuth kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die verunfallten Fahrzeug wurden sichergestellt. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten war die B289 zwischen Kupferberg und Marktleugast komplett gesperrt. Der Sachschaden an beiden Unfallfahrzeugen beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.Wehrleute aus Mannsflur, Marktleugast und Kupferberg halfen den Sanitätern bei der Bergung der Verletzten und regelten den Verkehr. Die B289 war bis in die Abendstunden in Höhe Mannsflur gesperrt.