Sie feierten für ein paar Stunden im "Kroniche Fousanaochtsland", die Akteure des Kinderbüttenabends. Und auch, wenn sie "nicht fränkisch plauderten" und "Kronich Feuedunnekeil" zu "Kronich Wasser-Blitz-Schlag" umfunktionierten, war es "ein würdiger Abschluss der Kronacher Büttenabende". So jedenfalls formulierte es Prinz Basti I.

"Schreihälse" und "Mini-Pförpfl", ein "Grinch", Hühner, Katzen, Wölfe, Frösche, Schlangen, Feuersalamander, Flamingos und jede Menge bunter Vögel bevölkerten die Bühne des Kronacher Schützenhauses. Alle tanzten atemberaubend. Die kleinen Faschingsnarren waren einfach nur süß, oder sie machten "Katzenmusik". Und vor allem stellten sie fest: "Wir Frankenwälder sind ein ganz besonderer Menschenschlag."

Ein tierisches Stadtoberhaupt?

Die "drei Freunde" (Franz Hahn, Jonny Maurer und Waldemar, das Schwein) erinnerten daran, dass sich in Kronach "beim großen Büttenabend" alle "um Wolle sorgten". Das warf die Frage auf, ob Kronachs Bürgermeister wohl ein Schaf ist.

Die Schauspielgruppe der Siegmund-Loewe-Schule lieferte die "Zirzensische Zungenakrobatik", bei der sich das Publikum fast kugelte. Eine Fahrradwette erinnerte an "Wetten, dass ...". "Sirini, der Zauberer" (Zisis Potsis) bot unglaubliche Kunststücke. Er lockte die kleinen Zuschauer ganz dicht an die Bühne.

Die Kinder waren selbstverständlich ebenfalls in fantasievollen Kostümen gekommen. Sie hatten Eltern und Geschwister mitgebracht und "feuedunnekeilten" schon ganz wie die Großen.