Frei nach Dinner for one könnte man auch zum Spiel des TSV Windheim gegen Sparta Nürnberg sagen: "The same procedure ...", denn wieder mal waren die TSVler zwar in etlichen Spielen auf Augenhöhe, zu einem Sieg reichte es jedoch in diesem spannenden und jederzeit sehenswerten Verbandsligaspiel wiederum nicht. TSV Windheim - DJK Sparta Nürnberg II 5:9

Nach den Doppeln musste man wieder einem 1:2-Rückstand hinterherlaufen, da nur Stefan Schirmer und Fritz Schröppel ihr Spiel gewannen. Während Matthias Trebes und Patrick Grosch 1:3 unterlagen, konnten Armin Raab und Volker Wich nach 1:2-Rückstand noch mit einem knappen 11:9 den Ausgleich herstellen, aber im fünften Satz hatten sie ihr Pulver verschossen.

Die Einzelrunde eröffnete Stefan Schirmer, der gegen Penga nach verlorenem ersten Durchgang immer sicherer wurde und den 2:2-Ausgleich herstellte. Deutlich mit 0:3 geschlagen geben musste sich dagegen Matthias Trebes gegen Ott.

Das mittlere Paarkreuz brachte den TSV mit zwei starken Leistungen wieder mit 4:3 in Front. Erst behielt Fritz Schröppel in einem sehenswerten Spiel gegen Fietz mit 3:1 die Oberhand, und Patrick Grosch musste zwar nach 2:0-Satzführung noch zittern und in den Entscheidungssatz.

Die Nürnberger schlugen zurück

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Dort ging er aufgrund des besseren Startes knapp mit 11:8 als Sieger vom Tisch und brachte Heinlein damit die zweite Niederlage der Saison bei. Jetzt keimte Hoffnung im TSV-Lager auf, dass es diesmal zu einem doppelten Punktgewinn reichen könnte. Doch die Nürnberger schlugen zurück. Erst scheiterte Armin Raab zweimal knapp gegen Müller (9:11, 3:11, 9:11), und als auch noch Volker Wich gegen den unangenehm spielenden Hartig nach vier Sätzen passen musste, waren die Windheimer wieder 4:5 in Rückstand.

Schirmer ging zu viel Risiko

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Im Duell der Spitzenspieler ging Stefan Schirmer zu viel Risiko, machte dadurch den einen oder anderen vermeidbaren Fehler, hätte sich aber auch mit einer blitzsauberen Leistung schwer getan, gegen Ott zu gewinnen, er verlor so in drei Sätzen. Matthias Trebes gewann gegen Penga zwar den ersten Durchgang mit 11:9, doch Penga stellte sich immer besser ein und brachte immer häufiger seine mit viel Drall gespielten Topspins zum 3:1-Erfolg und damit zum 4:7-Zwischenstand ins Ziel.

Den ersten Satz musste Fritz Schröppel dem stark spielenden Heinlein noch überlassen, doch dann besann sich der TSVler auf seine Stärken und gewann die folgenden beiden Durchgänge mit jeweils 11:8. Im vierten Satz war Schröppel mit 7:10 in Rückstand und die Zuschauer stellten sich auf einen entscheidenden fünften Durchgang ein. Doch der TSVler hatte hier das notwendige Quäntchen Glück, glich auf 10:10 aus und setzte sich in der Verlängerung mit 13:11 durch.

Patrick Grosch brauchte zwei Sätze, um sich auf Fietz einzustellen, glich dann aber mit einer kämpferisch starken Leistung zum 2:2 aus. Im Entscheidungssatz fehlten beim 8:11 die notwendigen zwei, drei Körner, um erneut erfolgreich zu sein, so dass Nürnberg mit 8:5 in Führung ging. Den Schlusspunkt zum Auswärtserfolg setzte Hartig, gegen den Armin Raab wenig Mittel fand und diesem bereits nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren musste. at