Wenn am Gründonnerstag im Einsetzungsamt, nach dem feierlichen "Gloria" Orgel und Glocken bis zum "Ehre sei Gott" in der Osternacht verstummen, übernehmen die Ministranten auch in Förtschendorf die Aufgaben der Glocken.

Während früher alle Förtschendorfer Kinder "klitschten" und "raschpelten", sind es heute nur noch die Ministranten, die zum Gebet und zum Gottesdienstbesuch rufen und diesen alten Brauch weiterhin pflegen. Seit einigen Jahren übernehmen ehemalige "Aufdiener" am Karfreitagabend diesen Dienst und beten nach alter Tradition am "Brunnhanns'n Kreuz" den "Angelus".


In der Kirche sehr engagiert


Immer dabei ist auch Willi Wich, der sich neben der freiwilligen Feuerwehr auch im kirchlichen Bereich stark engagiert. Seit 19 Jahren vertritt er die Belange der katholischen Kirchenstiftung Förtschendorf als Kirchenrat und führt hier auch das Protokoll.
Weiter gehört er bereits 36 Jahre dem Helferkreis an und verrichtet als Kommunionhelfer und Lektor über viele Jahre den Dienst am Alter.

Als zuverlässigen Partner kann sich Kirchenpfleger und Mesner Willibald Jungkunz auf seinen Aushilfsmesner verlassen. Auch wenn es ums Schneeschaufeln geht, ist "der Willi" - oft mit seiner Schwester Luise - stets zur Stelle. Auch hat er seit acht Jahren die Schlüsselgewalt über die Förtschendorfer Marienkirche, denn er schließt früh am Morgen das Gotteshaus auf und am Abend wieder zu.