Die Firma Wiegand plant unter anderem, einen knapp zwei Hektar umfassenden Scherbenplatz auf der Fläche zwischen der Glashütte und der Brunnenstraße zu errichten. Es handelt sich um ein Areal, das unmittelbar an ein Wohngebiet anschließt.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung äußerte Marko Kronika als Sprecher der Anlieger die Aufforderung an das Gremium, alles daran zu setzen, dass der Wohn- und Lebenskomfort in diesem Bereich erhalten bleibt. Die Anwohner sähen das Projekt mit einer "gespaltenen Seele", meinte er. Zum einen sei es begrüßenswert, wenn ein Unternehmer investiere, zum anderen bedeute dieses Vorhaben auch einen Einschnitt beim Wohnkomfort.
Es wurden Befürchtungen geäußert, dass es zu Belästigungen, beispielsweise durch Lärm oder Staub, kommen könnte.