Wer genau wie lange fehle oder gefehlt habe, wurde nicht gesagt.

Fakt ist laut Bernd Graf, dem Sprecher des Amts, dass es sich bei den Flüchtlingen um freie Menschen handele. Und als solche dürften sie sich natürlich frei bewegen. Wenn sie allerdings mehrere Tage ohne Meldung fortblieben, informiere man die Bezirksregierung darüber. "Wenn es auf eine längerfristige Abwesenheit hinausläuft", so Graf, "muss die Regierung die dafür vorgesehenen Konsequenzen ziehen".

Asylantrag wird erschwert

Ein Sprecher der Regierung teilte dazu gestern mit: Sobald ein Asylbewerber sich nicht mehr in seiner Unterkunft befinde und die Behörden nicht wüssten, wo er sich befinde, gelte er als untergetaucht.