Die russische Legende von der Witwe Varenka ist so eine Geschichte, die sich um Helfen und Gottvertrauen und Gebet dreht. Mit Bildern auf der Leinwand und einer Erzähl-CD tauchten die Kinder und ihre Eltern in die Welt von Varenka ein.
Die Witwe Varenka lebte in den weiten Wäldern Russlands und ihr kleines Haus war ganz aus Holz gebaut und stand tief in den Bäumen. Sie hatte alles, was sie brauchte. Eines Tages warnten sie die Leute vor dem Krieg und den Soldaten, die immer näher kämen. Sie solle fliehen. Aber Varenka blieb und betete zu Gott, dass er eine Mauer um ihr kleines Häuschen ziehen möge, damit die Soldaten sie nicht finden. Doch anstatt der Mauer fanden sich nach und nach der Ziegenhirt Pjotr, dem nur eine Ziege geblieben war, nachdem die Soldaten sein Haus angezündet hatten, der Maler Stiepan, der nur eine einzige Blume und ein Bild gerettet hatte und das Mädchen Bodula mit ihrer Taube in dem kleinen Häuschen ein.