Laut Thorsten Becker bewege sich der Jahresumsatz des deutschen Einzelhandels momentan um die 440 Milliarden. Inflationsbereinigt habe man ein Prozent verloren - eine Entwicklung, die kontinuierlich weitergehe. 60 Prozent davon machten Elektronik, Möbel und alltägliche Gegenstände aus, hier habe man 20 bis 30 Prozent ans Internet verloren.

Der Einzelhandel habe in den letzten 15 Jahren nur noch in 1a-Städten beziehungsweise Großstädten gewinnen können. Verlierer seien die kleinen, mittelständischen und Läden in 1b-Lage. "Der Einzelhandel kann seine Kunden nicht erziehen, sondern er muss sich ihnen anpassen. Er muss da sein, wo der Kunde ist", appellierte er.

Konzept für Neben- und Problemläden entwickeln

Geschäfte in b-Lage müssten in a-Lagen. Die Stadt müsse ein Konzept für Neben- und Problemläden entwickeln.